Airbag bis zu 8X sicherer

Gehirnerschütterungen gehören zu den Hauptursachen für Hirnverletzungen. In 2016 wurde das einzigartige Design des Hövding – ein Airbag, der sich bei einem Unfall ausdehnt, und dann dicker und weicher wird als ein klassischer Helm – einer Reihe von Tests ausgesetzt. Diese zeigten, dass der Hövding das Risiko einer Gehirnerschütterung im Vergleich zu einem klassischen Helm um bis zu acht Mal reduziert und das Risiko eines Schädelbruchs fast vollständig eliminiert.

AIRBAGSYSTEM

Das Design des Airbags ähnelt einer Kapuze und besteht aus einem ultraresistenten, reißfesten Nylonstoff. Der Hövding schützt nahezu den gesamten Kopf, während das Sichtfeld frei bleibt. Der aufgeblasene Airbag, der nach aktuellen Unfallstatistiken entwickelt wurde, schützt einen viel größeren Bereich als ein klassischer Fahrradhelm.

Tests zufolge ist der Schutz dort am wirksamsten, wo er am meisten benötigt wird.

Der Airbag fixiert das Genick und bietet eine extrem sanfte und schonende Stoßdämpfung. Nach dem Auslösen hält der Hövding-Airbag den Gasdruck mehrere Sekunden konstant aufrecht und verleiht somit selbst bei hohen Geschwindigkeiten und bei mehreren Aufprällen hintereinander wirksamen Schutz. Nach einigen Sekunden entweicht das Gas langsam aus dem Airbag.

Der Gasgenerator, der den Airbag aufbläst, befindet sich in einer Vorrichtung im Kragen im Nacken des Radfahrers. Es handelt sich um einen sogenannten “Kaltgasgenerator”, der Helium verwendet.

SENSOREN UND ALGORITHMUS

Wie der hövding den unterschied zwischen Radfahren und einem unfall erkennt

Tausende von Fahrradunfällen wurden mit Stuntfahrern und Crashtest-Dummies durchgeführt, um die spezifischen Bewegungsmuster von Radfahrern bei Unfällen zu identifizieren. Gleichzeitig wurden ebensoviele Daten von normalen Fahrten mit dem Hövding erfasst und miteinander abgeglichen. So konnten wir einen Algorithmus erstellen, mit dem wir normales Radfahren von einem Unfall unterscheiden können.

Sobald der Hövding aktiviert ist, registriert er 200-mal in der Sekunde die Bewegungen des Radfahrers. Wenn ein Unfall eintritt, wird eine anormale Bewegung registriert und der Airbag bläst sich auf.

LADEN SIE DEN AKKU AUF

Der Akku des Hövding lässt sich einfach am Ladegerät mithilfe des beigefügten USB-Kabels aufladen.

Die Laufzeit eines vollständig aufgeladenen Akkus hält für ca. 15 Stunden im eingeschalteten Zustand.

Die LEDs und ein Tonsignal anzeigen, dass der Batteriestand gering ist.

KRAGEN UND ÜBERZUG

Der Kragen besteht aus einem wasserdichten Funktionsmaterial, das dem eingebauten Airbag-System den besten Schutz bietet. Der Kragen ist nicht waschbar, wird aber durch einen Stoffüberzug vor Verschleiß, Schweiß und Schmutz geschützt. Jegliche Spuren auf dem Kragen können vorsichtig mit einem feuchten Lappen abgewischt werden.

Der Kragen ist ergonomisch geformt und sorgt für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf den Schultern. Er ist hinten etwas schwerer als vorn, sodass sein Gewicht, wenn Du Dich beim Radfahren nach vorne beugst, auf dem Rücken ruht.

Ein Auswechseln des Überzugs ermöglicht es Dir außerdem, das Aussehen Deines Hövding auf Wunsch zu ändern. Der Überzug ist leicht abzunehmen und zu waschen. Du kannst ihn auch leicht wechseln, damit er besser zu Deiner Stimmung oder Deiner Persönlichkeit passt. Verschiedene Überzüge sind in unserem Onlineshop erhältlich.

CE-Kennzeichnung

Der Hövding hat nach einem umfangreichen Prüfungsprozess durch Schwedens Technisches Forschungsinstitut die CE-Kennzeichnung erhalten*

Die CE-Kennzeichnung ist Voraussetzung dafür, dass ein Fahrradhelm in Europa verkauft werden darf. Sie stellt sicher, dass der Helm den Anforderungen der EU-Richtlinie für persönliche Schutzausrüstung genügt. Gemeinsam für alle Typen von Helmen ist, dass sie dem Kopf Schutz in Form von Stoßdämpfung und Energieaufnahme bei Unfällen bieten müssen. Eine ausreichende Schutzwirkung im Unglücksfall und Funktionalität bei normaler Anwendung sind die Grundvoraussetzungen für die CE-Kennzeichnung.

Im Übrigen muss der Helm so konstruiert sein, dass keine unnötigen Gefahren entstehen, zum Beispiel darf er keine scharfen Kanten und dergleichen haben, die den Träger verletzen können. Bei der Umgebungsverträglichkeit für Helme geht es darum, dass sie Feuchtigkeit und Nässe, Kälte und Hitze sowie längerer UV-Exposition widerstehen müssen.
*gegenwärtig RISE, Research Institutes of Sweden